Naturlehrpfad

Expedition 19: Grasfrosch-Höhepunkt

Die Kaulquappen des Grasfrosch wachsen hier schneller als im Unterland.
Weiter oben als hier kommt der Grasfrosch nicht vor.

Beschreibung

Schauen Sie mal genau in den See. Sehen Sie die Grasfrösche? Oder ihre Kaulquappen?

Grasfrösche sind die einzigen Amphibien der Schweiz, die auch oberhalb der Waldgrenze leben. Erst ab 2600 Meter über Meer, also etwa ab hier, ist auch für die Grasfrösche Schluss. Die Amphibien haben sich bestens an die Höhe angepasst. Die Laichballen sind dunkel gefärbt, um möglichst viel Sonnenwärme aufzunehmen. Die Laichzeit ist zwar weit in den Sommer hinein verschoben, für die Larven ist es aber kein Problem, noch vor dem Wintereinbruch das Gewässer zu verlassen. In diesen hohen Lagen wachsen sie einfach etwas schneller als im Unterland und nur in Ausnahmefällen müssen sie im Larvenstadium überwintern.

Im Audio können Sie den stolzen Männchen zuhören.

 

Zurück zur Kesch-Hütte

Am einfachsten steigen Sie hinter dem Turbinenhaus hoch bis zu einem kleinen Pfad. Wenn Sie diesem nach links folgen, kommen Sie nach kurzer Zeit auf den Hüttenweg und von dort aus bequem zurück zur Kesch-Hütte.

Karte

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