Naturlehrpfad

FiliTour Nr. 1: Haus J.P. Schmidt

Das Haus von J.P. Schmidt. Die Malereien an der Strassenfassade wurden 1981 in Anlehnung an frühere Verzierungen erneuert.
"Wer hereinkommt sei willkommen, wer scheidet gehe mit Gott", so die romanische Inschrift an der Frontfassade.

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Porträt von Jan Peter Schmidt (1873-1950).

Beschreibung

Oberst J. P. Schmidt - erfolgreicher Unternehmer

Jan Peter Schmidt stammte aus einer alt eingesessenen und begüterten Familie. 1897 übernahm er mit nur 24 Jahren die Pferdepost über den Albulapass mit rund 180 Pferden und entsprechendem Personal. Zwei Jahre später mussten die meisten Pferde wegen einer ansteckenden Krankheit geschlachtet werden. Da sie nicht versichert waren, war der Schaden immens. Dazu kam 1903 die Eröffnung der Albulabahn - der Postkutschenverkehr war mit einem Schlag überflüssig. Schmidt zögerte nicht lange und baute mit der Sägerei in Bellaluna einen florierenden Holzhandel auf. 

1935 verlor J.P. Schmidt bei der Auflösung der Bank für Graubünden einen beträchtlichen Teil seines Vermögens, da er als Mitglied des Verwaltungsrats mit dem Privatkapital haftete .

Gasthof in Filisur

Joos Schmidt, der Vater von J.P. Schmidt, betrieb hier bis um 1900 den Gasthof "Zum Hirschen". Danach wurde das Haus modernisiert. Die umliegenden dazugehörigen Gebäude dienten als Verwaltung (Nr. 14), Pferdestall (Nr. 11) und Bäckerei (Nr. 7).

Heute gibt es noch vier Restaurants und Hotels in Filisur, keines davon liegt im Dorfkern.

Im Audio erzählt Anna Uffer, die mit ihrem Mann Reto Uffer seit 1992 das Hotel Grischuna am Bahnhof führt, von ihrer Motivation und den Herausforderungen.

 

Karte

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