Naturlehrpfad

FiliTour Nr. 6: Chesa Antupada

Wandmalerei vom Chronisten und Wandermaler Hans Ardüser von 1595.
Fassadendetail: Strauss mit Hufeisen im Schnabel.

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Fassadendetail: Kamel.

Beschreibung

Rätoromanisches Filisur

In der Chesa Antupada lebten die letzten Vertreter des romanischen Dorfdialekts, die Geschwister Anton (1896-1982) und Babetta Lorenz (1904-1980).

Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Filisur vorwiegend Rätoromanisch gesprochen, dann aber nach und nach vom Deutschen verdrängt. Sprachen 1910 noch 21,92 % der Filisurer Bevölkerung Rätoromanisch, sind es heute nur gerade noch 3 %.

Seit 1938 ist Rätoromanisch eine der vier Landessprachen. Es wird unterteilt in die fünf Idiome Surmiran, Putèr, Vallader, Sursilvan, Sutsilvan – und in zahlreiche Dorfdialekte. Im unteren Albulatal wird noch heute im Alltag Surmiran gesprochen. Das Filisurer Romanisch war vom Surmiran und dem Putèr aus dem Oberengadin geprägt.

Im Audio haben Sie die Gelegenheit, sich den romanischen Dorfdialekt von Filisur anzuhören. Babetta Lorenz spricht in einer Sendung von 1954 im Schweizer Radio über die Tradition des Brotbackens, Romanisch - far paun.

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