Masterplan (E-)Bike

Der Masterplan (E-)Bike macht unsere Destination fit für Zweiradfahrer. Verschiedenen Massnahmen sollen das Biken und E-Biken im Surses attraktiver machen. Hier informieren wir, wie der Masterplan zustande kam und wie der Stand der verschiedenen Massnahmen ist. 

Inhalt

  1. Einleitung
  2. Was läuft aktuell?
  3. Ausgangslage
  4. Wie ensteht ein Masterplan
  5. Welche Zielgruppen passen zum Surses
  6. Kosten
  7. Angebote rund ums Bike
  8. Visualisierung
  9. Umfragen
  10. Facts & Figures

1. Einleitung

Warum braucht das Surses einen Masterplan (E-)Bike?

Die Standortentwicklung Surses hat im Frühsommer 2018 ihre Arbeit aufgenommen und als erstes ein Projekt-Portfolio über alle laufenden Projekte und Projektideen erstellt. Dabei ist aufgefallen, dass im Surses eine Fülle von Ideen und Initiativen rund ums Thema Mountainbike bestehen.

Was jedoch fehlte war der rote Faden. Also eine klare und einheitliche Idee, was mit dem zu entwickelnden Bike-Angebot erreicht werden soll, wer das Angebot nutzt, und welche Massnahmen hierzu prioritär umgesetzt werden müssen.

Das Projekt Masterplan (E-)Bike wird eng begleitet von der Allegra Tourismus GmbH, die führende Unternehmung für Bike-Angebotsentwicklung im Alpenraum: www.allegra-tourismus.ch

Zudem hat der Kanton Graubünden die Erarbeitung des Masterplanes im Rahmen seines Entwicklungsprogrammes «Mountainbike» finanziell unterstützt.
Vielen Dank!

Die Informationen zum Masterplan kurz in einem Video erklärt (Sandra Gredig, Allegra Tourismus)

Zum Video

Interview von SRF RTR mit Linda Netzer zum Masterplan (E-)Bike 

Zum Interview

2. Was läuft aktuell?

Umsignalisation Schweiz Mobil Routen

Die Schweiz Mobil Routen sind unsere zielgruppen-spezifischen Aushängeschilder. Sie sollen möglichst schön und interessant sein. Deshalb haben wir die bereits bestehenden Routen optimiert, teilweise umgelegt (von der Hauptstrasse auf einen Feldweg) und die Namen geändert. So weiss man nun direkt, zu welchem Aussichtspunkt die Route hinführt. So wurde aus «Heavens Door» neu «Ziteil Bike» oder aus «Bela vista» die Route «Tscharnoz Bike».

Unser Team von der Werkgruppe der Gemeinde war deshalb in diesem Frühling unterwegs mit Notstromaggregat und Heissluftpistole. Vielen Dank für euren Einsatz!

 

1. Bike- & Wanderwegputztag

Am 20. Juni 2020 fand der 1. Bike- und Wanderwegputztag statt. Unter der Leitung von Bikeguide Roland Kolb haben freiwillige Helfer die Wege von Munter nach Salouf und von Munter nach Del herausgeputzt. Mit Rechen, Heckenscheren und Schaufeln bewaffnet haben sie den ganzen Tag fleissig gearbeitet. Der Tag hat Spass gemacht und das Resultat lässt sich sehen.

Herzlichen Dank den fleissigen Helfern für ihren Einsatz!
Fortsetzung folgt im nächsten Jahr…

Sanierung/Unterhalt Schweiz Mobil Routen

Im Sommer 2020 werden folgende Trails saniert:

  • Route Ziteil, Strecke Cre digl Lai, Lungatigia, Val digls Morts, Parsonz (umgesetzt)

  • Route Ziteil, Strecke Ziteil – Cre digl Lai  Sanierung in Prüfung

  • Streckenabschnitt Marmorera Dorf - Marmorera Staudamm (umgesetzt)

  • Änderungen vorbehalten - je nach Aufwand und Voranschreiten bei obigen Trails kann es Verschiebungen in der Priorisierung geben

     

Damit wir zukünftig das für Sanierungen und Unterhalt nötige Know-How bei uns im Tal haben, führen wir zudem eine 3-tägige Schulung für die Mitarbeitenden der Werkgruppe der Gemeinde Surses. Interessiert auch Sie das Thema Trailunterhalt? Dann melden Sie sich bitte bei uns (Kontakt siehe unten).

Planung neuer Strecken(abschnitte)

Es ist wichtig, dass die signalisierten Routen in ihren Schwierigkeitsgraden und in der Attraktivität den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen entsprechen. Neben der Umsignalisation von Streckenabschnitten sind teilweise auch neue Strecken(abschnitte) nötig.

Neue Streckenabschnitte zu erstellen ist ein wesentlich aufwändigerer Prozess als Strecken zu unterhalten und zu sanieren, denn meistens befinden sich diese ausserhalb der Bauzonen und es sind daher umfassende Bewilligungsverfahren nötig.

Aus diesem Grund nutzen wir den Sommer 2020 um Ideen für den Bau neuer Strecken(abschnitte) zu konkretisieren. Wir prüfen verschiedene Varianten der Streckenführungen, es entsteht ein Grobkonzept. Anschliessend folgen Gespräche mit Landeigentümern und Umweltverbänden. Falls diese zu einem positiven Ergebnis führen, folgt in einem nächsten Schritt (ab 2021) das Detail-Design für die Trails, die Erstellung der Pläne, die Prüfung der Finanzierung sowie die Eingabe eines BAB-Verfahrens (für die Bewilligung ausserhalb der Bauzone). Bei grossen Investitionen, also dem Bau von allfälligen neuen Strecken entscheidet vorgängig die Bevölkerung der Gemeinde Surses an der Gemeindeversammlung über das Projekt.

Die laufenden Planungsarbeiten bedeuten somit nicht, dass diese Strecken(abschnitte) auch wirklich gebaut werden. Es geht hierbei um eine Konkretisierung der Massnahmen und der Optimierungsmöglichkeiten des Streckennetzes.

In diesem Sommer prüfen wir die folgenden Ergänzungen unseres bestehenden Streckennetzes:

  • Routenführung von Mulegns via Sur zum Stausee Marmorera damit eine attraktive Mountainbike-Strecke durch unser gesamtes Tal von Bivio bis nach Tiefencastel möglich wird
  • Neue Routenführung Alp Flix, die auch zu unseren wunderschönen Seen führt
  • Erstellung eines Anfänger- und Familientrails als Ergänzung des bestehenden Trail-Angebotes im Raum Somtgant Radons oder im Gebiet der ehemaligen Downhill-Strecke zwischen Parnoz und Savognin
  • Julierroute: Optionen für einen neuen Trail vom Julierpass nach Bivio

 

Flowtrail Somtgant - Tigignas

Bereits seit mehreren Jahren besteht das Projekt für den Bau eines Flow-Trails zwischen Somtgant und Tigignas. Es ist ein Projekt privater Initianten, der Gemeinde Surses und der Bergbahnen Savognin. Die Gemeindeversammlung hat für die zur Realisierung nötigen Teilrevision der Ortsplanung im Dezember 2018 grünes Licht gegeben.

Die Teilrevision wurde vom Kanton Graubünden im Mai 2019 abgelehnt, dies aufgrund von schützenwerten Biotopen (gemäss dem Natur- und Heimatschutzgesetz) im oberen Teil der geplanten Streckenführung. Vorgeschlagen wurde die Prüfung einer alternativen Streckenführung. Diese Projektänderung bedingt erneut eine öffentliche Mitwirkung sowie eine Abstimmung an der Gemeindeversammlung.

Aktuell wird die alternative Streckenführung geprüft sowie das Projekt im Kontext des Masterplan (E-)Bike mit den Initianten und den involvierten Partnern diskutiert.

Der Flowtrail wird mit der Firma Trailworks geplant.

 

Optimierung Bike-Infrastruktur

Bei der Umsetzung des Masterplanes Bike geht es nicht nur um den Unterhalt und die Optimierung des bestehenden Streckennetzes für unsere Zielgruppen. Ebenfalls wichtig sind «flankierende» Massnahmen zur Qualitätssteigerung des Gesamt-Angebotes.

Wir sind hierzu im Austausch mit Landwirten und Alpgenossenschaften, um Zaundurchgänge hindernisfrei zu gestalten und besser zu signalisieren. Und wir haben eine Initiative gestartet, um unsere Leistungsträger zu sensibilisieren und das Angebot an Bike-Ständern und E-Lademöglichkeiten zu vergrössern.

Damit Weidezaunübergange gut sichtbar sind, wurden Wimpel produziert, welche die Übergänge gut sichtbar machen. Die Landwirte wurden über die Wimpel informiert und können diese im Tourismusbüro Savognin bestellen.

Die Infrastruktur für Biker ist im Dorf sehr wichtig. So sollte man auch vor jedem Geschäft, Restaurant und Hotel Bikeständer vorfinden. Für Geschäfte, Restaurants und Hotels beteiligen wir uns mit 50% an den Anschaffungskosten für neue Bikeständer.

 

Die Arbeit trägt Früchte - auf dem Foto ein schönes Beispiel für einen neuen bikefreundlichen Zaundurchgang in Rona.

Information & Kommunikation

Es nützt nichts, die schönsten Routen zu haben, wenn niemand davon weiss. Wir sind bestrebt, die Kommunikation zum (E-)-Mountainbike-Angebot in unserer Ferienregion laufend auszuweiten und insbesondere auch auf den elektronischen Plattformen der Community sichtbarer zu werden.

Sie können uns dabei unterstützen. Posten Sie Ihre schönsten Bike-Bilder aus der Region auf Instagram mit #savognin_bivio_albula oder markieren Sie die Ferienregion Savognin Bivio Albula auf Facebook in Ihren Fotos.

Zur Information der Gäste vor Ort haben wir die 10 schönsten Routen im Surses ausgewählt.

Flyer mit den 10 top Routen

Weitere Massnahmen in diesem Bereich folgen laufend.

(Mobiler) Pumptrack

Als erste sichtbare Massnahme durften wir bereits im Sommer/Herbst 2019 auf dem Schulhaus-Areal in Grava einen mobilen Pumptrack aufstellen. Dieses bei einheimischen Kindern wie Gästen sehr beliebte Angebot besteht auch in diesem Sommer während den Sommerferien. Nutzen Sie es!

Aufgrund der grossen Beliebtheit des mobilen Pumptracks prüfen wir die Erstellung eines fixen Pumptracks. Aktuell laufen Variantenprüfungen. In diesem Projekt werden wir von der Think & Build Velosolutions GmbH betreut – eine Unternehmung, die auf den Bau von Pumptracks spezialisiert ist.

 

Das Zusammenleben von Wanderer und Biker

In Graubünden dürfen sowohl Wanderer, wie auch Biker, auf den Wanderwegen unterwegs sein. Damit keine Konflikte auf unserem Wegnetz entstehen setzen wir auf gegenseitigen Respekt und Toleranz. Oder einfach gesagt "Fairtrail". Im Sommer 2020 werden an verschiedenen Daten und Orten sogenannte Fairdinands vor Ort sein. Diese Personen vermitteln zwischen Biker und Wanderer und machen auf die anderen Nutzergruppen aufmerksam. 

3. Ausgangslage

Das Surses hatte einst den allerersten Mountainbike-Downhill-Weltcup organisiert. In der Zwischenzeit haben viele Destinationen im Bereich Mountainbike Vollgas gegeben und aufgerüstet. Nicht so das Surses.
Macht es jetzt überhaupt noch Sinn dieses Thema aufzunehmen?

  • Ja, dank dem E-Mountainbike wächst der Markt
  • Für Graubünden wird eine ver-5-fachung der Mountainbiker erwartet
  • Surses verfügt als viertgrösste Gemeinde der Schweiz über ein umfassendes Netz an Forst- und Alpstrassen sowie Wegen
  • Surses besticht durch Weitläufigkeit und Ursprünglichkeit
  • Surses im Herzen Graubündens ist umgeben von starken Bike-Destination und bietet die perfekte Ergänzung

Was bedeutet das (E) im Projekttitel?

Das (E) steht für Elektro-Mountainbikes. Der Masterplan unterscheidet nicht zwischen Elektro- oder herkömmlichen Mountainbikes. Er richtet sich nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppen. Denn sowohl bei den Bikern, die mit eigener Kraft unterwegs sind, wie auch bei den Bikern, die mit Unterstützung unsere Region erkunden, gibt es Einsteiger oder Fortgeschrittene.

Fernsehbeitrag

Das SRF RTR hat im Format Cuntrasts im Herbst 2019 eine informative Sendung über den Mountainbike Boom in Graubünden produziert. Es gibt einen Einblick in unsere Arbeit im Masterplan, sowie Stimmen und Bilder aus dem Surses.

 

4. Wie entsteht ein Masterplan?

Ziel des Masterplanes (E-)Bike ist es, die Grundlagen zu erarbeiten, also herauszufinden, wo das Surses steht, was bereits vorhanden ist, welche Angebote verbessert werden sollten oder allenfalls noch fehlen. Es geht aber auch darum Klarheit zu erhalten, welche Zielgruppen zum Surses passen, was diese für Bedürfnisse haben und wie wir sie «abholen» können. Daraus werden Massnahmen abgeleitet und für die Umsetzung priorisiert.

Ziel:

  • Erarbeitung der Grundlagen (was besteht, Potenziale, Zielgruppen)
  • Erarbeitung und Priorisierung von Massnahmen

Etappe 1: Erarbeiten der Grundlagen in drei Workshops mit einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe (Januar bis Mai 2019)

  • Bestehendes Streckennetz und Angebot: Routen, Highlights, Aussichtspunkte, Restaurants
  • Diskussion und Definition der Zielgruppen (Einsteiger/Familien; Genussbiker/Ausflügler; Fortgeschrittene/Trail MTB-Könner)
  • Erarbeitung zu den Zielgruppen gehöriges Wegnetz und die damit verbunden zu klärenden Fragen

Etappe 2: Erarbeitung Masterplan (E-)Bike (Juli bis September 2019)

  • Befahren Streckennetz durch Allegra Trails GmbH
  • Definition der Routen pro Zielgruppe
  • Erarbeitung und Priorisierung der Massnahmen

Etappe 3: Umsetzung erster Massnahmen und (Detail)Planung für die Erneuerung zusätzlicher Routen oder fehlender Streckenabschnitte

  • läuft aktuell...

 

5. Welche Zielgruppen passen zum Surses?

Bei der Erarbeitung des Masterplanes (E-)Bike haben sich folgende drei Zielgruppen herauskristallisiert:

Genussbiker / Ausflügler

Es sind Einheimische und Gäste, die das Surses per Bike erkunden wollen. Sie geniessen die Ausfahrt in der schönen Landschaft und verbinden diese meist mit Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkten und einem Besuch auf der Sonnenterrassen eines Restaurants. Sie folgen meistens den signalisierten Schweiz Mobil Routen und befahren gerne die zahlreichen Alp- und Forststrassen.

 

Familien / Trail-Einsteiger

Diese Biker suchen den Fahrspass auf einfachen Trails, also eine Erweiterung zu den Forstwegen. Für sie ist die Sicherheit ein wichtiges Thema – kein motorisierter Verkehr und keine abschüssigen Wege. Sie wollen sich ans Trail-Fahren herantasten. Für sie ist ein durchgängiges, abwechslungsreiches und somit spannendes Angebot wichtig. Da sich oft Familien auf diesen Trails aufhalten, sind ergänzende Angebote wie Spielplätze, Grillstellen, Bäche zum Stauen oder Badeplätze ideal.

 

Trail Mountainbike Könner

In diese Gruppe gehören die versierten Fahrer und körperlich fitten Sportler. Sie scheuen keine Aufstiege von mehreren Stunden, erfreuen sich dann bei der Talfahrt am Fahrspass auf Singletrails. Sie finden im Surses ursprüngliche Trails, die viel weniger befahren sind als in den Nachbardestinationen. Für sie ist die akkurate online-Information wichtig, sowie ergänzende Angebote wie ein kompetentes Guiding, Transport- und Einkehrmöglichkeiten, Reparaturservices und Bikehotels.

6. Kosten

  • Etappe 1: 9’700 CHF, davon Rückvergütung von 1/3 durch den Kanton Graubünden (Begründung: Sachplan Velo – Routenüberarbeitung)
  • Etappe 2: 30’000 CHF, davon Rückvergütung von 1/3 durch den Kanton Graubünden (Begründung: Sachplan Velo – Routenüberarbeitung)
  • Budget 2020: Maximale Ausgaben von 200'000 CHF für die Massnahmen im Sommer 2020. Unterhalt/Sanierungen, Grob- und Detailplanung weitere Massnahmen, Infrastruktur-Massnahmen, Schulung, mobiler Pumptrack, etc. (detaillierte Infos siehe oben).

 

8. Visualisierung

Um einen Überblick über die vielen Baustellen im Bezug auf den Masterplan (E-)Bike zu erhalten, haben wir eine Visualisierung erstellt.

Visualisierung Priorisierte Massnahmen / Planungen und Sanierungen

9. Umfragen

Im Sommer 2020 führten wir online und mit physischen Fragebögen eine kleine Umfrage bei Bikern und E-Bikern zum Thema Bike-Strecken und Ladestationen durch.

Stellungnahme zur Auswertung und Kommentaren

Frage 1: Die Umfrageergebnisse sind im Bereich des zu erwartenden. Wir haben gewusst, dass wir bei der Zufriedenheit mit den Bike-Strecken noch grosses Potential haben.

Frage 2: Verbesserungsvorschläge. Wir fokussieren uns zur Zeit in der Vermarktung auf die Hauptstrecken (Schweiz Mobil). In einem Austausch mit den Sportgeschäften hat gezeigt, dass ca. 80 - 90% der Gäste welche im Sportgeschäft ein Bike / E-Bike mieten entweder die Radons Bike, Verflixte Tour oder Giovannis Paradies fahren. Diese Touren werden im Sommer 2021 anhand von Video, Bild und Textmaterial verstärkt kommuniziert. Zur Kommunikation wurde eine Kooperation mit dem E-bike Magazin angestrebt und Content bereits im September 2020 generiert. Bei den Trails gibt es verschiedene Projekte die laufen, um Trails aus- und neu zu bauen. Bezüglich Unterhalt laufen Bestrebungen um in Zukunft die Trails besser und regelmässiger unterhalten zu können. Die Ferienregion wird kein Bike-Park in dem Sinn wie es in der Lenzerheide oder in Chur vorzufinden ist erstellen. Für Familien wird ein Familientrail angestrebt. Für die Hauptstrasse werden zur Zeit Lösungen angestrebt um die Bikestrecke von der Hauptstrasse zu trennen, besonders zwischen Mulegns und Staudamm Marmorera. Für ein Übungsgelände laufen diverse Abklärungen und ein fixer Pumptrack ist auch in Planung. Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Partner wenn es um Bike- und Wanderwege geht. Hierzu findet jährlich ein Austausch statt um gemeinsam touristische Anliegen anzupacken.  

Frage 3: Akkuladung. Rund 80% der befragten E-Biker hatten genügend Akku für ihre Tour. 

Frage 4: Bei welcher Tour hat der Akku nicht gereicht. Die Antworten sind gegensätzlich, bei gewissen hat der Akku auf der gleichen Tour ausgereicht, bei anderen nicht. Dies ist enorm abhängig in welchem Modus die Tour gefahren wird. Rein aus der geografischen Gegebenheit im Surses, braucht es keine Ladestationen, da meist nur ein Gipfel befahren wird, und danach geht es nur noch bergabwärts, wo kein Akku benötigt wird. Trotzdem werden wir das Thema beibehalten und bei Infrastrukturprojekten abwägen ob eine Ladestation Sinn machen würde.

Herzlichen Dank allen Teilnehmenden für ihre wertvollen Inputs.

Die Umfrage wird im 2021 erneut durchgeführt, allerdings nur noch online.

 

10. Facts & Figures

  • 9 von 10 in den Sportgeschäften im Surses verkaufte Bikes sind E-Bikes. Bei dem einen handelt es sich meist um ein Kinderbike.
  • 240 neue Schweiz Mobil Routenkleber wurden an Signalisationstafeln ausgetauscht oder neu angebracht.
  • weitere folgen....

Kontakt  

Bei Fragen und Anregungen zum Masterplan (E-)Bike steht Ihnen Linda Netzer, Bereichsleiterin Standortentwicklung der Gemeinde Surses, linda.netzer@surses.ch, zur Verfügung. Rückmeldungen, ob positiv oder negativ, sind erwünscht.