Ortschaft Cunter

Cunter

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Die Ortschaft Cunter (bis 1943 dt. Conters im Oberhalbstein) liegt auf der rechten Talseite entlang der Julierstrasse auf einer Meereshöhe von knapp 1200 m.

Beschreibung

Cunter (deutsch und bis 1943 Conters im Oberhalbstein) war bis am 31. Dezember 2015 eine politische Gemeinde im Kreis Surses im Bezirk Albula des Kantons Graubünden in der Schweiz. Am 1. Januar 2016 fusionierte Cunter mit den Gemeinden Bivio, Marmorera, Mulegns, Riom-Parsonz, Salouf, Savognin, Sur und Tinizong-Rona zur neuen Gemeinde Surses.

Seit den 1960er Jahren konnte das ehemals bäuerliche Dorf vom touristischen Aufschwung in Savognin profitieren. So verdoppelte sich die Einwohnerzahl vom Tiefststand im Jahr 1960 auf rund 250 Personen im Jahr 2013. Zu Cunter gehört die nördlich des Dorfes gelegene Siedlung Burvagn. Die erstmalige Erwähnung erfolgte im Jahr 1370 als Contra.

Die Dorfbrände in den Jahren 1754, 1812, 1824 und 1896 liessen kaum ursprüngliche Bausubstanz zurück. Mitten im Dorf steht die barocke Kirche S. Carlo Borromäus aus dem Jahr 1677. Der Dorfpatron ziert das Wappen der Gemeinde. Ursprünglich gehörte Cunter zu Riom. Die politische und ökonomische Ablösung dauerte mehr als drei Jahrhunderte. So wurden die Waldungen erst im Jahr 1903 aufgeteilt. Bedeutend ist ein Schatzfund aus dem Jahr 1786 in Burvagn. Teile davon befinden sich heute im Rätischen Museum in Chur sowie im Landesmuseum in Zürich.

Wegbeschreibung

Anfahrt

Erreichbarkeit

Per Bahn/Bus: Ab Zürich bis Chur mit der SBB, anschliessend mit der Rhätischen Bahn bis Tiefencastel und dann mit dem Bus bis Cunter.

Mit dem Auto: Von Basel - Zürich via Chur - Thusis - Tiefencastel, Richtung Savognin, Fahrt bis Cunter.

Karte

Verantwortlich für diesen Inhalt Tourismus Savognin Bivio Albula AG .

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