Am Dienstag, 27.2. findet die Snowli Night in Bivio statt.

Weitere Informationen

Im Einklang.

Erleben mit Rücksicht auf die Natur.

Hirsch
© Naturvision.ch
Bei uns in den Bergen gibt es einige Verhaltensregeln die eingehalten werden müssen. Geniessen Sie unbeschwert die Natur und Landschaft. Achten Sie jedoch darauf, der Umwelt mit Respekt zu begegnen. 

Markierte Wege

Bleiben Sie auf Ihrer Tour auf den markierten Wegen. Das schont die Vegetation und gewährt den Wildtieren Ruhe.

Wolf

Im Val Surses leben Wölfe. Wölfe sind grundsätzlich scheue Tiere und meiden den Menschen. Begegnungen mit dem Wolf sind deshalb selten. Dennoch sollten einige Dinge beachtet werden, wenn man in einem Wolfsgebiet unterwegs ist.

Mutterkühe und Herdenschutzhunde

Halten Sie Distanz wenn Sie Mutterkuhherden begegnen. Gehen Sie auf keinen Fall zu den kleinen Kälbern. Versuchen Sie nicht die Tiere zu streicheln. Bleiben Sie gegenüber Mutterkühen und Herdenschutzhunden ruhig und berühren Sie die Tiere nicht. Steigen Sie vom Bike ab und schieben Sie dieses, bis Sie die Herde passiert haben. Nehmen Sie Ihren eigenen Hund an die Leine und leinen Sie Ihn im Notfall sofort ab. Warten Sie bei der Begegnung einen Moment bis die Tiere Sie wahrgenommen haben und merken, dass Sie keine Gefahr darstellen. Schliessen Sie Zaundurchgänge und Weidegatter hinter sich.

Expertengespräch

Expertengespräch.

Wolf, Herdenschutzhunde und Mutterkühe.

Im Val Surses gibt es zurzeit 4 Alpen mit Herdenschutzhunden, Mutterkühe hat es auf 13 Alpen und vermehrt werden Wölfe gesichtet. Wir sprechen dazu mit Armando Janett, Batist Spinatsch und Gion-Franzestg Schaniel in den Sommerausgaben 4 bis 6 des Aktuell.

    Schutzgebiete

    Respektieren Sie die Schutzvorschriften in den ausgewiesenen Schutzgebieten, insbesondere in den Wildruhezonen und im Jagdbanngebiet. Diverse Flächen sind als Pilzschutzgebiete ausgeschieden. In diesen Gebieten ist das Pflücken von Pilzen untersagt.

    Fütterung von Wildtieren

    Wildtiere sind für harte Winter sehr gut gerüstet. Sie sind wahre Überlebenskünstler. Doch auch mit ausgeklügelten Anpassungsstrategien werden nie alle Tiere den Winter überleben. Der Winter sorgt für eine natürliche Auslese und hält den Wildbestand und seinen Lebensraum im Gleichgewicht. Verelendende Tiere erwecken bei vielen von uns Mitleid. Mit Fütterung will der Mensch helfen. Doch die Tiere können wegen jeglicher Fütterung erkranken oder verenden.  Wollen Sie einem Tier helfen, dann verzichten Sie auf Fütterung im Winter und respektieren Sie die natürlichen Wintereinstandsgebiete. Auch im Sommer sollten Wildtiere nicht gefütter werden.

    Abfall

    Bitte nehmen Sie Ihren Abfall wieder mit nach Hause. Damit sind auch die Reste des Apfels oder die Bananenschale gemeint. Abfall hat in der Landschaft nichts verloren. In der Gemeinde Surses können bei den Abfallsammelstellen Haushaltkehricht, Glas, PET und Alu-Dosen entsorgt werden. Alle übrigen Abfälle haben in den Deponien entsorgt zu werden.

        Pflanzen

        Alpenblumen sind am Wegrand und auf Fotos viel schöner, als verwelkt im Rucksack. Ausserdem gibt es verschiedene geschützte Arten, die nicht gepflückt werden dürfen. Rund ein Drittel der etwa 3'000 in der Schweiz wachsenden Farne und Blütenpflanzen stehen heute auf der Roten Liste und gelten damit als geschützte Pflanzen der Alpenflora, die vom Aussterben bedroht sind.

          Wiesen und Weiden

          Das betreten von ungemähten Wiesen und Weiden ist von 1. Mai bis Ende Oktober untersagt. Bitte hinterlassen Sie keinen Abfall oder Kot in der Natur, da dieser eine Gefahr für Vieh und Wildtiere darstellt. Steine in Grössen aller Art, die in Wiesen oder Weiden geworfen werden, können Mäh- und Erntemaschinen erheblich beschädigen. 

          Wildcampieren

          Das Wildcampieren auf Gemeindeboden oder auf Privatland ohne die Zustimmung des Eigentümers ist untersagt. Bitte nutzen Sie die offiziellen Camping- und Stellplätze.

          Parc Ela

          Das Bündner Bergmanifest.

          Wir übernehmen Verantwortung

          Immer mehr Menschen zieht es in die Berge. Damit sie intakt bleiben, müssen wir alle Sorge zu ihnen tragen. Das Bündner Bergmanifest zeigt in zehn einfachen Punkten, wie wir respektvoll mit den Bergen und allen Lebewesen, die dort zuhause sind, umgehen.