Aufzeichnung der Informationsveranstaltung Partenza Sommer 2021 vom Montag, 7. Juni 2021.

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Naturlehrpfad Surses

Segantini 19: Le cattive madri – Die bösen Mütter, 1894

Le cattive madri – Die bösen Mütter, 1894: Das Bild zeigt die Erlösung und damit den zweiten Teil des Gedichtes «Nirvana». (120 × 225 cm, Öl auf Leinwand, Österreichische Galerie Belvedere, Wien)
Il castigo delle lussuriose – Die Strafe der Wollüstigen, 1891: Das Werk veranschaulicht den ersten Teil des Gedichtes «Nirvana» von Luici Illica. (99 × 173 cm, Öl auf Leinwand, The Walker Art Gallery, Liverpool)
Das Bild bezieht sich auf das Gedicht «Nirvana» von Luigi Illica. Segantini malte es beim Lai Tigiel oberhalb der Alp Tussagn auf der gegenüberliegenden Talseite. Möglicherweise inspirierten ihn zusätzlich die Figuren des Deckengemäldes in der Kirche Son Martegn.

Beschreibung

Giovanni Segantini wandte sich mit den beiden Bildern «Die bösen Mütter» und «Die Strafe der Wollüstigen» kurzzeitig vom Motiv der guten Mütter ab. Sie thematisieren die Strafe und Sühne der Mütter, die ihre Mutterschaft ablehnen. Er nutzte für die beiden Gemälde eine literarische Vorlage. Mit diesen beiden Werken ordnete sich Giovanni definitiv in den Symbolismus ein.

Im Audio hören Sie das Gedicht «Nirvana» auf Deutsch, das von Luigi Illica, einem guten Bekannten Giovanni Segantinis, ins Italienische übertragen wurde. Es diente dem Maler als Vorlage für seine auf der Alp entstandenen Gemälde «Die bösen Mütter» und «Die Strafe der Wollüstigen».

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