Naturlehrpfad Surses

Segantini 09: La portatrice d'acqua – Die Wasserträgerin, 1886/87

La portatrice d'acqua – Die Wasserträgerin, 1886/87: (74×45,5 cm, Öl auf Leinwand, Segantini Museum St.Moritz, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung).
Arbeitende Bäuerin, vermutlich gemalt im Hinterhof des Hauses, wo das Bild «Sul balcone» entstand. Es ist das erste Bild, das Segantini in Savognin gemalt hat.

Beschreibung

Eine Bäuerin trägt mit ausgebreiteten Armen ein hölzernes Joch, sorgsam bedacht, das kostbare Wasser nicht zu verschütten. Segantini verweist hier, wie auch bei anderen Werken auf das für Mensch und Tier lebensnotwendige Element. Er romantisiert den täglichen strengen Gang zum Brunnen nicht, sondern bildet ihn lebensnah ab.

Wasser als Ursprung und Quell des Lebens

In vielen Bildern verwendet Segantini Wasser als Symbol für den Ursprung allen Lebens. Er schreibt dazu in einem Brief: «Das klare Wasser, das kalt durch die Adern der Erde rinnt, nimmt Farbe an, erwärmt sich, verdichtet sich und rinnt als Blut durch die Adern der Geschöpfe.»
Aus Zehnder-Segantini, Bianca, a.a.O., S. 89

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