Savognin Bergbahnen.
Das grosse Aufräumen nach dem Winter
Das grosse Aufräumen
8.00 Uhr morgens. Einzelne Gondeln schaukeln im Konvoi von Savognin Richtung Tigignas. Was für ein herrlicher Tag: strahlend blau der Himmel, glitzernd weiss die Berge. In den Gondeln sitzen aber keine Skifahrer, die sich auf einen herrlichen Frühlingsskitag freuen, und auch keine Snowboarder, sondern Männer in Arbeitskluft. Das Skigebiet Savognin ist seit wenigen Tagen geschlossen, die Männer sind auf dem Weg fürs grosse Aufräumen und Reinemachen.
In den Gondeln sitzen Techniker, Patrouilleure, Bügelgeber und Pistenmaschinenfahrer. Sie stehen vor einem Arbeitstag, der ganz anders ist als im Winter, wenn Gäste im Skigebiet unterwegs sind. Die Stimmung ist fröhlich. Die Arbeiter freuen sich auf die letzten Arbeitstage und den bald beginnenden Frühling. Gleichzeitig schwingt auch Wehmut mit, dass die Wintersaison nun vorbei ist. Und auch etwas Ungewissheit, da der Saisonschluss in diesem Jahr überraschend früh und abrupt erfolgte.
Schnee übersommern
Die meisten Arbeiter fahren nach Somtgant weiter, wo noch tiefster Winter herrscht. Die Sonne blendet, ein komisches Gefühl für die Pistenmaschinenfahrer, die sich gewohnt sind in der Nacht zu arbeiten. Normalerweise beginnt ihr Arbeitstag um 18 Uhr abends. Doch heute können sie sonnenbebrillt in die Führerkabine steigen.
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Die Pistenmaschinenfahrer haben zwei Aufgaben: Einerseits räumen sie Schnee von den Wanderwegen, «wir helfen der Sonne etwas bei ihrer Arbeit nach », schmunzeln sie. Andererseits häufen sie mit ihren tonnenschweren Raupenfahrzeugen ein grosses Schneedepot an. Von allen Seiten schaffen sie den schweren Schnee herbei und türmen diesen zu einem riesigen Haufen.