Aufzeichnung der Informationsveranstaltung Partenza Sommer 2021 vom Montag, 7. Juni 2021.

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Naturlehrpfad Surses

Segantini 20: Alp Tussagn

Mezzogiorno sulle Alpi – Mittag in den Alpen, 1891: (77,5 × 71,5 cm, Öl auf Leinwand, Segantini Museum St.Moritz, Depositum der Otto Fischbacher Giovanni Segantini Stiftung).
Mezzogiorno sulle Alpi – Mittag in den Alpen, 1892: (85,5 × 79,5 cm, Öl auf Leinwand, Ohara Museum of Art, Kurashiki, Japan).

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Vacche aggiogate – Kühe an der Tränke, 1888: (83 × 139,5 cm, Öl auf Leinwand, Kunstmuseum Basel, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung).
Auf der Suche nach dem klaren Licht zieht es Segantini immer höher hinauf. Die Sommer verbringt er in einer Hütte auf der Alp Tussagn. Dort malt er «Kühe an der Tränke» und «Mittag in den Alpen».

Beschreibung

Segantinis damalige Hütte existiert nicht mehr, sie ist zerfallen. Es könnte sein, dass das Bild «Meine Modelle» einen Raum in der Hütte zeigt.

Bergkette mit Piz Curver und Piz Toissa
In beiden, auf der Alp Tussagn entstandenen Bildern, ist die schneebedeckte Bergkette mit den Gipfeln Piz Curver und Piz Toissa auf der gegenüberliegenden Talseite erkennbar. Die gemalte Landschaft korrespondiert jedoch nur bedingt mit der realen, da Segantini sie durch das Ausblenden von Zwischenräumen erheblich verändert hat. Das Gemälde «Mittag in den Alpen» gehört mittlerweile zu den eindrücklichsten und populärsten Werken Giovanni Segantinis.

Erfolg an der Weltausstellung
Das Bild «Kühe an der Tränke» kann Giovanni 1889 mit zwei weiteren Bildern an der Pariser Weltausstellung zeigen. Es gewinnt dort eine Goldmedaille. Ein Journalist und Theaterkritiker sieht in dem Bild sogar Segantinis stärkstes damaliges Können vereint.

Giovanni Giacometti
Der Bündner Maler Giovanni Giacometti entdeckt Segantinis Malerei ebenfalls an besagter Weltausstellung. Er wird später Schüler von Giovanni Segantini und beendet Giovanni Segantinis Werk nach dessen Tod. Er ist beim Tod seines Freundes auf dem Schafberg mit dabei.

Im Audio lernt Giovanni Giacometti Giovanni Segantinis Bilder an der Weltausstellung in Paris 1889 kennen. Er begeisterte sich für die Abbildungen der Berge seiner Heimat in solch intensiven Farb- und Lichtverhältnissen.

Karte

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